Helke Misselwitz

Helke Misselwitz (* 18. Juli 1947 in Zwickau (im heutigen Stadtteil Planitz)) ist eine deutsche Regisseurin. Seit 1993 ist sie Mitglied der Berliner Akademie der Künste, Sektion Film- und Medienkunst. Außerdem ist Helke Misselwitz seit 1997 Professorin für Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam in Potsdam-Babelsberg.

Werdegang
Über Umwege kommt Helke Misselwitz zum Film. Nach dem Abitur, einer Lehre zur Möbeltischlerin und einer Ausbildung zur Physiotherapeutin an der Fachschule der Medizinischen Akademie in Erfurt (1966 bis 1969), geht sie nach Berlin und erhält dort eine Anstellung als Moderatorin und Regieassistentin beim Fernsehen der DDR. Nach ihrer Festanstellung 1973 wird sie vom Sender an die Hochschule für Film und Fernsehen nach Potsdam-Babelsberg delegiert, um dort von 1978 bis 1982 Regie zu studieren. Nach Abschluss des Studiums kehrt sie nicht zum Fernsehen zurück, sondern arbeitet in dieser Zeit als freie Autorin und Regisseurin. Ihren Lebensunterhalt verdient sie dabei als Kellnerin in einer Bahnhofsgaststätte. Von 1985 bis 1988 wird Misselwitz Meisterschülerin beim Regisseur Heiner Carow an der Akademie der Künste der DDR. Hier entwickelt sie das Filmprojekt Winter Adé. Dadurch erhält sie eine Festanstellung beim DEFA Studio für Dokumentarfilme.

Nach der Wende (1990) gründet sie eine der ersten privaten ostdeutschen Filmfirmen.

1997 wurde Misselwitz mit dem Deutschen Kritikerpreis ausgezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Weitere Informationen zum Thema Film und Fernsehen finden Sie unter: www.deutsche-kinemathek.de

Helke Misselwitz auf filmportal.de

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