Hans Helmut Prinzler Filmbuch des Monats Juli



Eva Gesine Baurs: “Einsame Klasse. Das Leben der Marlene Dietrich” ist Hans Helmut Prinzler Filmbuch des Monats Juli

Sie kam aus Deutschland, wurde mit dem BLAUEN ENGEL ein Weltstar und ist eine mythische Person geblieben, an der sich viele abarbeiten. Eva Gesine Baur kommt Marlene Dietrich in ihrer Biografie sehr nahe, weil sie mit großer Intensität primäre Quellen ausgewertet hat, die sie in ihrem Text in eine enge Verbindung bringt: Tagebücher, Briefe, Aufzeichnungen von Marlene und all den Personen, mit denen sie enge Beziehungen hatte – Liebschaften und Freundschaften. Es gibt viele Protagonisten in diesem Buch, aber sie haben es offenbar nicht geschafft, Marlene aus ihrer fast traumatischen Einsamkeit zu befreien. Der Titel der Biografie ist doppeldeutig.

Auf 550 Seiten wird das Leben von Marlene Dietrich in 16 Kapiteln chronologisch erzählt. Jedes Kapitel enthält in der Überschrift eine zuspitzende Charakteri­sierung: Außenseiterin (Kindheit in Berlin), Schwärmerin (Teenager in Berlin und Dessau), Haltlose (Studentin in Weimar und Berlin), Suchende (Theater­erfahrungen in Berlin), Arbeitstier (Filmchancen in Wien und Berlin), Aufbrecherin (Karriere in Hollywood, Familie in Berlin), Rastlose (Star zwischen Paris, New York und L.A.), Jägerin (Liebe und Leere), Amerikanerin (Einsatz für die neue Heimat), Soldatin (An der Front und erste Nachkriegszeit), Frau um die Fünfzig (Krise und Neubeginn), Einsame (Showstar weltweit), Heimkehrerin (Bewunderung und Hass), Phänomen (Eine Alterskarriere), Unbelehrbare (Verdunkelung und Absturz), Der Mythos und sein Preis (Vereinsamung im Herzen von Paris).

Mehr zum Buch finden Sie hier.

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06.07.2017 | Kategorie: Top News

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